Wechsel im rdp-Vorstand: „Gemeinsam am ‚Wir‘ arbeiten!“
Die zweite Ringversammlung des Jahres 2025 stand im Zeichen „Abschied nehmen und neues Kapitel“. Der rdp-Vorstand musste sich an dem Herbstwochenende in Kassel gleich doppelt verabschieden. Nach vielen Jahren im Ring haben sich Suse und Leah dazu entschieden, die Vorstandsarbeit an engagierte Verbandskolleg*innen abzugeben. Danke für euren Einsatz und für euer unglaubliches Engagement für Pfadfinden in Deutschland!
Die zwei neuen Gesichter im rdp-Vorstand sind Celine Leonartz (PSG) und Tim Augustin (VCP). Für beide ist Pfadinden kein Neuland – im Gegenteil. Celine ist seit 2009 Pfadfinderin und Tim ist bereits seit 1990 mit Halstuch unterwegs.
Pfadfinden ist für mich schon immer ein Ort des Ausprobierens, der Weiterentwicklung und des Zusammenhalts.
Beide verbinden mit dem Pfadi-Sein mehr als nur ein Hobby. „Pfadfinden ist für mich Lebenseinstellung, Erlebnis- und Lernraum. Es hat mir persönlich immer Rückhalt gegeben, auch in schwierigen Zeiten. Zu wissen, dass Freund*innen für mich da sind, wenn Familie gerade nicht so ist, wie sie sein sollte, war prägend“, sagt Tim.
Pfadfinderin zu sein habe Celine auf ihrem bisherigen Lebensweg positiv geprägt und gebe ihr gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und sich für die Gemeinschaft einzusetzen. „Pfadfinden ist für mich schon immer ein Ort des Ausprobierens, der Weiterentwicklung und des Zusammenhalts“, sagt Celine.
Die Arbeit im rdp
Bei der Ringversammlung in Kassel wurde die gemeinsame rdp-Vision 2034 verabschiedet – eine Chance für die Zukunft des Rings, wie Celine findet. „Ich freue mich darauf, an der Zusammenarbeit der Verbände im Rahmen der frisch verabschiedeten rdp-Vision mitarbeiten zu können“, sagt sie und fügt hinzu, dass so die Anliegen von jungen Menschen in Politik, Gesellschaft und in den internationalen Dachverbänden mit geeinter Stimme stark vertreten werden können.
Für Tim steht fest: „Ich freue mich darauf, am Wir zu arbeiten.“ Das Verständnis, was dieses „Wir“ eigentlich ist, habe sich seit seinen Pfadi-Anfängen „deutlich verändert“. In seiner Heimatregion gab es vor langer Zeit den Schwerpunkt „Wir und die Anderen“ – was in dem Fall auch die weiteren Ringverbände gewesen seien., Während seiner „Kinderpause“ habe er die Begeisterung und das Erstaunen darüber wahrgenommen, wie verbindend die gemeinsame rdp-Kluft beim Jamboree 2015 wahrgenommen wurde. Genau deswegen ist auch für Tim die gemeinsame Vision wichtig: „Und heute haben wir uns eine Vision gegeben: bis 2034 ein stärkeres Wir zu entwickeln und damit Gemeinsamkeiten zu betonen.“